Das diesjährige TAIKI-Jahresfest fand vom 24. bis 26. Oktober 2025 traditionell in der Evangelischen Akademie Loccum statt. 21 Frauen und Männer nahmen daran teil, darunter erfreulicherweise auch drei Gäste, die dem Verein bisher nicht angehören.

Die Mitgliederversammlung hatte dieses Mal besondere Bedeutung. Der Vorstand hatte die Mitglieder bereits bei der Einladung darüber informiert, dass bei der anstehenden Neuwahl sich mehrere Personen nicht mehr zur Wahl stellen wollten. Ein neuer, seit der Satzungsänderung von einem Jahr, vierköpfiger Vorstand war zu bestimmen.

In der Mitgliederversammlung am 25. Oktober erklärte sich Claudia Kamps bereit, weiter als Kassenwartin zu amtieren. Jens Bartelt erklärte, er wolle das Amt des Vorsitzenden aufgeben, stünde aber als Stellvertreter zur Verfügung. Michael Wahl erklärte sich bereit, für das Amt des Schriftführers zu kandidieren. Es fand sich aber in der MV niemand, der das Vorsitzenden-Amt übernehmen wollte.
Somit entstand das bereits in der Einladung beschriebene Szenario: Der Antrag auf Auflösung des Taiki-Freundeskreises als e.V. wurde gestellt. Er umfasste drei Punkte: die Auflösung des Vereins an sich, die Bestellung von Liquidatoren, der Umgang mit einem ggf. verbleibenden Vereinsmögen. Mit einer Enthaltung beschlossen die Mitglieder die Auflösung zum 1. Januar 2026, bestellten Jens Bartelt und Claudia Kamps zu Liquidatoren und die Übertragung des Vermögens auf den Evangelischen Kirchenkreis Minden, ersatzweise die Landeskirche Hannover für die Evangelische Akademie Loccum.

Wie gewohnt, stand das Wochenende im Zeichen eines Schwerpunkt-Themas – dieses Mal „Intuition“. Am Freitagabend wurde dazu eine DVD mit einem TV-Beitrag zu dem Thema als Einstieg gezeigt, moderiert von Hilke Erasmi und Petra-Reinken-Umbach. Samstagnachmittag setzten sich die Teilnehmer in sogenannten „Triaden“ und im Plenum unter Anleitung von Jens Bartelt mit der Intuition auseinander
Für den Abend hatten wiederum Hilke und Petra ein besonderes spirituelles Erlebnis vorbereitet: Tänze und Gesang nach dem „Hagios“-Zyklus von Helge Burggrabe. Die beiden übernahmen auch die Gestaltung der Abschlussfeier am Sonntagmorgen und verdienen einen besonderen Dank.

Wie üblich, waren auch alle inhaltlichen Teile des Jahresfest begleitet und umrahmt von meditativen Tänzen, Gesang und Qi-Gong-Übungen und einem Spaziergang durch den morgendlichen Loccumer Klosterwald.
In den Randgesprächen des Jahresfestes und auch beim Schlussplenum wurde der Wunsch von Teilnehmenden deutlich, die bei Taiki erfahrene spirituelle Gemeinschaft in anderer Form fortzusetzen. Die daran interessierten Menschen trafen erste Verabredungen zu einer Vernetzung und möchten, nunmehr individuell, Angebote im Geiste von Taiki auf die Beine stellen.

